AUFGABEN UND ZIELE
Alexander Tutsek-Stiftung

Die Alexander Tutsek-Stiftung fördert Kunst und Wissenschaft. Sie wurde im Dezember 2000 von Alexander Tutsek und Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek als gemeinnützige Stiftung in München gegründet. Die Stiftung engagiert sich unter ihrem übergreifenden Programm „Kunst und Wissenschaft“ ganz bewusst für das Spezielle, das Besondere oder auch das Vernachlässigte, Übersehene.

Kunst

Ausstellungen und Kunstsammlung
In ihrer international orientierten Ausstellungs- und Sammlungstätigkeit konzentriert sich die Alexander Tutsek-Stiftung auf zeitgenössische Skulptur und moderne Fotografie. Sie zeigt regelmäßig Ausstellungen zu innovativen Themen. Der Sitz der Stiftung in München, ein ehemaliges Bildhaueratelier in einer Schwabinger Jugendstilvilla, bietet dafür eine ideale Kulisse. Das Besondere ist, die Skulpturen der Sammlung sind aus dem Material Glas. Die künstlerischen Möglichkeiten dieses Werkstoffes sind vielfältig und werden neuartig eingesetzt.

Nachwuchsförderung
Die Alexander Tutsek-Stiftung startete ein großes Förderprogramm, das die Verbesserung der Ausbildung von Kunststudierenden im Fach Skulptur mit dem Schwerpunkt Glas zum Ziel hat. Entsprechende Klassen an Kunstakademien und Glasfachschulen erhalten von der Stiftung über mehrere Jahre eine umfangreiche finanzielle Unterstützung. Die Förderung ermöglicht unter anderem die Verwirklichung von besonderen studentischen Projekten, die Produktion von aufwendigen Kunstwerken, sowie eine adäquate technische Ausstattung der Ateliers. Die Weiterbildung von einzelnen Künstlerinnen und Künstlern, die mit dem Material Glas oder im Bereich Fotografie arbeiten, wird in verschiedenen Projekten gefördert.

Institutionsförderung
Bei der Institutionsförderung stehen Kunstprojekte oder Kunstmuseen mit aus dem üblichen Rahmen fallenden Projekten im Fokus. Beispiele: Die Alexander Tutsek-Stiftung ist mit dem Haus der Kunst eine längerfristige Kooperation eingegangen, die eine umfassende Förderung beinhaltet. Zusätzlich fördert sie innovative Fotoausstellungen des Haus der Kunst. Für die Fotosammlung der Pinakothek der Moderne finanzierte die Stiftung den Ankauf von Fotografien und unterstützt eine neue Ausstellungsreihe zu aktuellen Positionen der internationalen zeitgenössischen Fotokunst. Junge Kunstschaffende auf dem Gebiet der Fotografie erhalten dadurch ein einmaliges Forum.

Wissenschaft

Forschungsförderung
Die Ingenieurwissenschaften nutzen das in den Naturwissenschaften gewonnene Wissen für unser tägliches Leben und stellen damit den technischen Fortschritt der Gesellschaft dar. Für die Alexander Tutsek-Stiftung ist die Förderung der Forschung und Lehre in den Ingenieurwissenschaften ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört auch die Förderung interdisziplinärer Forschungsprojekte, die Technik, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften vereinen.

Ein Schwerpunkt der Fördermaßnahmen liegt zur Zeit auf der Grundlagen- und angewandten Forschung in den Fachgebieten Glas, Keramik, Steine und Erden in den Ingenieurwissenschaften. Diese Fächer liefern wichtige Grundlagen für andere Teilgebiete der Ingenieurwissenschaften. Dennoch werden sie in der Förderung immer mehr zu Gunsten „moderner“ Fachgebiete, die mehr im Trend liegen, vernachlässigt. Damit sie kein Randgebiet an den Technischen Universitäten werden und diese Zweige für Studenten attraktiver zu machen, werden Universitäten, einzelne Forschungsprojekte sowie Nachwuchstalente finanziell großzügig für innovative oder ungewöhnliche Forschungsaufgaben ausgestattet.

Nachwuchsförderung
Die Förderung eines breiten Nachwuchses von jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren ist für die Alexander Tutsek- Stiftung eine wichtige Aufgabe. Sie legt insbesondere einen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten und vergibt Stipendien. Kreative Forschungsarbeiten von jungen Forschenden werden unterstützt.

Übersicht über die Tätigkeitsfelder der Alexander Tutsek-Stiftung

Förderung

Bitte prüfen Sie, bevor Sie ein Projekt zur Förderung einreichen, ob es den Förderzielen der Stiftung entspricht (siehe Kunst und Wissenschaft). Förderanfragen können nur über das Formular auf der Website eingereicht werden.

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SITZ DER STIFTUNG
Die Architektur

Die Stiftung hat ihren Sitz in einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla in München-Schwabing. Der Architekt German Bestelmeyer (1874 – 1942) zu dessen Bauten in München u. a. der Erweiterungsbau der Ludwig-Maximilians-Universität mit dem Lichthof zählt, entwarf sie für seinen Freund Georg Albertshofer mit einem großen Atelier. In dem ehemaligen Bildhauer-Atelier werden die wechselnden Ausstellungen der Stiftung gezeigt.

Albertshofer (1864 – 1933) war Professor an der Münchner Kunstakademie und arbeitete in seinem Atelier in der Karl-Theodor-Strasse als Bildhauer. Dort entstanden Werke wie der Brunnen im Delikatessenhaus Dallmayr (1912) oder die Bennosäule vor der Kirche St. Benno in der Maxvorstadt in München (1910, gemeinsam mit German Bestelmeyer und Ferdinand von Miller). Ganz in der Nachbarschaft seines Ateliers, am Maximilians- und Oskar-von-Miller-Gymnasium, sind viele von ihm gestaltete Figuren zu sehen, (u. a. an den Portalen) und im gemeinsamen Schulhof die Skulpturengruppe Romulus und Remus.

ALEXANDER TUTSEK-STIFTUNG

Karl-Theodor-Straße 27    80803 München    Germany    Telefon +49-89-55 27 30 60    info(at)atstiftung.de

Öffnungszeiten (während der Ausstellung)    Dienstag bis Freitag 14:00 - 18:00 Uhr    Feiertags geschlossen