AUSSTELLUNGEN AKTUELL

22. Januar 2016 – 24. Juni 2016

In der Fortsetzung ihrer Themenausstellungen zeigt die Alexander Tutsek-Stiftung vom 22. Januar 2016 bis 24. Juni 2016 zeitgenössische Fotografien und Skulpturen.

Unter dem Titel LIFE IS NOT A BEACH werden in der Ausstellung die Schattenseiten des Lebens thematisiert. Ein Beispiel dafür ist die beklemmende Welt von Drogenabhängigen. Der Fotograf Matthieu Gafsou dokumentiert diese in seinen 30 Fotografien auf eine authentische, gleichzeitig auch poetisch-achtsame Weise.

Die 20 Skulpturen, der zweite Schwerpunkt der Ausstellung, sind aus dem alltäglichen und doch vielschichtigem Material Glas sowie Mixed Media gefertigt. International bekannte (u. a. Philip Baldwin & Monica Guggisberg, Silvia Levenson, Janusz Walentynowicz) sowie junge Kunstschaffende ergründen in ihren unterschiedlichen Arbeiten tiefsinnig die generellen Ängste sowie die inneren und äußeren Konflikte der Menschen.

WICHTIGER ANKAUF

Die Sammlung der Alexander Tutsek-Stiftung wurde durch einen wichtigen Ankauf erweitert: eine 2.50 Meter große Installation mit dem Titel Drowning Sorrows (cachaça) der international renommierten Künstlerin Mona Hatoum. Das Werk ist in der Ausstellung LIFE IS NOT A BEACH zu sehen, die ab dem 22. Januar in den Räumen der Stiftung stattfindet.

KUNSTWERK AN HOCHSCHULE KOBLENZ

Auf dem Gelände der Hochschule Koblenz in HöhrGrenzhausen wurde eine Installation enthüllt, die wichtige Personen, Technologien und Materialien der Feuerfest- und Keramikindustrie darstellt und ehrt. Eines der drei Kunstwerke würdigt das Lebenswerk unseres Stifters Alexander Tutsek als Pionier der Feuerfestindustrie.

ENGAGEMENT

Umfassende Institutionsförderung ist ein neuer Schwerpunkt der Fördertätigkeit der Alexander Tutsek-Stiftung. In diesem Rahmen unterstützt sie als alleiniger Förderer die Ausstellung James Casebere. Flüchtig (12. Februar – 12. Juni 2016) im Haus der Kunst. Die fotografischen Arbeiten von James Casebere (geb. 1953 in Lansing, Michigan, USA) zeigen architektonische Motive wie beispielsweise monotone Wohnsiedlungen, überflutete Gänge luxuriöser Villen, kahle Innenansichten von Gefängnissen, maurische und muslimische Architektur.

NEUERWERBUNGEN

Auf einer Reise nach China besuchte Frau Dr. Fahrner-Tutsek das 2011 eröffnete Shanghai Museum of Glass (SHMOG), bei dessen Planung die Stiftung beratend tätig war. Auf einem Display im Museum wird neuerdings darauf hingewiesen. Auch ein Foto der Ausstellung GLASS.CHINA, die 2010 in der Alexander Tutsek-Stiftung stattfand, wird gezeigt.

FÖRDERUNG

Die Alexander Tutsek-Stiftung startet 2016 ein großes Förderprogramm. Mit diesem fördert die Stiftung künftig national und international Glasfachschulen sowie Glasklassen an Kunstakademien. Den Auftakt macht die Klasse Freie Kunst Glas an der Hochschule Koblenz in HöhrGrenzhausen (Institut für Künstlerische Keramik und Glas) unter der Leitung von Professor Jens Gussek.

LIFE IS NOT A BEACH

Die Ausstellung LIFE IS NOT A BEACH wurde mit vielen Gästen eröffnet. In Ihrer Eröffnungsrede ordnete Frau Dr. Graeve Ingelmann, Leiterin der Sammlung für Fotografie und Neue Medien der Pinakothek der Moderne, das Fotoprojekt von Matthieu Gafsou fotohistorisch ein und gab den Besuchern damit einen Einstieg in das Thema der Ausstellung.

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Angeregt durch das Thema der aktuellen Ausstellung LIFE IS NOT A BEACH macht die Alexander TutsekStiftung für die Dauer der Ausstellung eine monatliche Spende an das Projekt BISS.

VIDEO

Ein sehenswertes Video zeigt den aufwendigen Herstellungsprozess der einzigartigen und ungewöhnlichen Kunstwerke von Marta Klonowska. Die Künstlerin aus Polen hat für ihre Arbeiten eine spezielle Technik entwickelt. Aus unzähligen Glasscherben bildet sie verschiedene Tiere aus klassischen Gemälden bis ins Detail nach und verfremdet sie damit. Die Alexander Tutsek-Stiftung besitzt in ihrer Sammlung eine Installation der Künstlerin, die in der Ausstellung In the Name of Love zu sehen war.
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